Über mich

 

Schreiben ist für mich, wie mit Worten zu tanzen. Sie lieben es, über den Bildschirm zu tanzen, aber sie lieben es auch, sich auf den Boden zu legen — oder zu fliegen. Oft verlieben sie sich in Bilder, in Fotografien. Dann entstehen PosterPoems oder digital lyrics.

»Ich schreibe, wie ich atme. Für keine Zielgruppe. Ohne Werbung. Ich habe mit Gedichten angefangen, mit Kolumnen weiter gemacht und bin von dort ins Erzählen gekommen, bis ich in der Welt der Romane gelandet bin. So zumindest könnte man die Geschichte meines Schreibens erzählen. Alles, was es über mich zu wissen gibt, steht in meinen Texten. Wäre es anders, wäre ich nicht Schreibkünstlerin, sondern Tänzerin geworden.«

Lea Joan Martin

 

 

In einer Welt, die von Büchern überflutet ist, haben Bücher nicht nur ihren Wert als Bildungssymbole eingebüßt. Vor allem sind sie zum Glied in einer langen Lieferkette digital erzeugter Kulturgüter geworden. Literatur ist heute ohne Werbeplakate, Social-Media-Anzeigen und großformatige Fotos der Autor:innen undenkbar. Literatur wird wie jedes andere Produkt über Imagewerbung an bestimmte Zielgruppen verkauft.

Ich bin Schreibkünstlerin. Das trifft es besser als Schrifstellerin oder Autorin. Die meisten Menschen schreiben jeden Tag. Viele davon sogar Bücher. Für mich sind Bücher eine Ausprägung dessen, womit ich mich schreibend verbinde — und was ich zwischen mich und die Welt stelle. Literatur ist Dialog und Selbstreflexion zugleich, sie ist Einladung und Abgrenzung. Vor allem aber ist sie der Versuch, eine Sprache zu finden, die aus der Vergangenheit in die Zukunft weist.

 

 

 

Mehr Infos unter www.joanmartin.de